Archiv vom Juli, 2008

Juli 31st, 2008

[Karina] Sprachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Gerade auf der Party:

Unsere Japanerinnen: „Muschimuschi“
Die Deutschen: *lachen*
Die Japanerinnen: Warum lacht ihr?
Wir: Was heißt muschimuschi?
Japanerin: Sowas wie Hallo am Telefon, wenn jemand anruft.

Nachdem wir sie aufgeklärt hatten, was „Muschi“ im Deutschen bedeutet, haben sie beschlossen das am Telefon nicht mehr zu sagen….

Juli 30th, 2008

[Karina] Was gibts den hier so zu essen?

Nachdem ich immer wieder mal gefragt werde, was es hier den so zu Essen gibt, liste ich mal paar Sachen auf. Es gibt:

  • Brot
  • Cola
  • Suppen
  • Salat
  • Obst
  • Gemüse
  • und vieles vieles mehr

Da man die Sachen in Deutschland ja alle kennt, auch wenn mans nicht immer isst, hier mal die Liste, welche Deutsche Marken (Nicht nur die Lebensmittelmarken) es in Neuseeland gibt.

  • Maggi
  • Persil
  • Nutella (okay, Ferreror kommt eigentlich aus Italien, aber es stolpern doch Leute auf den Blog, die danach suchen)
  • Becks, Heineken und viele andere Biersorten (jedoch nur in der Standardversion und keine Flavors wie Green Lemon)
  • Schwarzkopf
  • Adidas

Und was unterscheidet deutsches Essen vom neuseeländischen Essen?

  • Es gibt kein typisch deutsches Brot mit fester Kruste (das gibts aber so fast nur in Deutschland)
  • es gibt keinen Feldsalat – Der Salat mit den meisten Vitamine fehlt hier einfach
  • Kiwis sind sehr viel billiger, und wer die goldenen Kiwis kennt (die gibts selten mal in Deutschland), die gibts hier fast öfters als die grünen
  • Maggi hat ne komplett andere Produktpalette
  • es gibt viel mehr Kartoffeln zur Auswahl (auch rote Sorten), die Auswahl an Gemüse und Obst scheint eh größer zu sein
  • bei frischen Champignons werden die Stiele abgeschnitten…
  • es gibt mehr Gemüse als Tiefkühlpizzas in der Gefierabteilung
  • Mozarella gibts nicht in der Salzlauge sondern als festes komisches Bollenstück
  • Es gibt mehr Muffin- und Dountsorten wie Brötchen
  • Das Standard-Popcorn ist gesalzen und hat einen Buttergeschmack
  • Zu Muffins gibts Messer, Gabel und Butter
  • Starbucks ist hier billiger 😉
  • Bei Milch wird angegeben, wie fett frei sie ist, also es gibt 98,5 % Fettfreie Milch, was in etwa der deutschen 1,5% Milch entspricht
  • Milch gibts nur im Kanister

Was jetzt nichts mit dem Essen zu tun hat, aber vielleicht denoch interessant ist:

  • Laut dem Freund einer Mitbewoherin gibts hier keine isolierten Fenster, es zieht also rein
  • Man fährt hier auf der linken Seite 😉
  • Fußgängerampeln blinken Rot, wenn man nicht mehr über die Straße laufen sollte, (davor sind sie auch Grün) man kann aber noch bis zum konstanten Rot über die Straße gehen
  • Die Frauen tragen abends beim Ausgehen alle Miniröcke und es ist doch so kalt hier… (Nein Jungs, ihr könnt nicht hier schlafen, da müsst ihr euch schon ne Frau mit Minirock suchen 😉 )
  • Benzin ist hier viel billiger als in Deutschland und alle jammern, es sei doch so teuer
  • Man redet alle mit Vornamen an (das „Sie“ gibts im englischen generell nicht 😉 )
  • Postkarten von Neuseeland nach Deutschland kosten nur 10 Cent mehr als ein Brief innerhalb Deutschland (und sobald ich weiß, was ich drauf schreiben soll, kann ich se auch endlich verschicken)
  • Hobbinton (oder im Deutschen das „Auenland“) liegt nur 2 Stunden von hier entfernt, ach freu ich mich auf den Ausflug dahin
  • Im Winter gibts keinen Schnee (Hier ist gerade tiefster Winter, der jetzt aber dann voll in den Frühling übergeht)
  • Die DVDs haben nen anderen Ländercode….
  • es gibt hier 10 mal mehr Schafe als Einwohner
  • in Auckland können alle 4 Jahreszeiten an einem Tag auftreten, da durch die zwei Meere links und rechts das Wetter schnell wechselt
  • Neuseeland ist nicht mit Australien zu vergleichen
  • in Auckland gibts ebenfalls einen Broadway, auf welchen man super Shoppen kann
  • Autounfallschäden zahlt angeblich der Staat
  • es gibt nur Teilkasko
  • Die Busse in Auckland fahren im 10-15 Minutentakt, der Link-Bus ist wohl der, der die interessatesten Sachen abfährt, kostst nur 1,60 NZ$
  • Pin-Nummern sucht man sich wie auch im AMI-Land selber aus, im Gegensatz zum Ami-Land muss man den Bankkarten-Pin nicht dem Bankangestellten sagen, sondern kann ihn direkt eingeben
  • Bäume am Straßenrand haben auf der Erde drumherum zerkleinerte Muscheln

So, und wenn mir noch was einfällt, dann schreib ich das noch dazu, aber das war ja auch nur mal das erste spontane Brainstorming.

Juli 30th, 2008

[Karina] Kabel, Kabel, Kabel

Nachdem ich vor ein paar Tagen festgestellt hab, dass meine Festplatte nicht mehr geht und auch der Hersteller mir nicht helfen wollte, (Ich schrieb ihm, dass sie nicht mehr angeht, und er meinte, ich muss einfach lange auf den Power Knopf drücken, damit sie ausgeht…. Wie soll ich den die Platte ausschalten, wenn sie nicht mal mehr angeht?) hab ichs heute erneut probiert und ein komisches Klopfem im Adapter gehört. Dachte mir dann, das es wohl nicht an der Platte liegt (welche eine Freude, die Daten sind wohl doch noch da) sondern eher am Adapter. Was mich sehr verwunderte, ist das Stromnetz hier ja gleich und es gibt nur andere Stecker.
Hab dann mal die Platte samt Kabel eingepackt und bin zum nächsten Laptop-Laden gelaufen. Dieser war ziemlich nett, wunderte sich etwas, warum ich gleich meinte, dass der Adapter wohl kaputt ist und den Festplattenhersteller kannte er auch nicht. Naja, ich erklärte ihm dann, dass der Adapter so komisch klopft, ich ihm das jetzt aber mit meinem Stecker nicht zeigen kann, da ich nur nen europäischen hab. (Wollte den Steckverbinder jetzt nicht auch noch mitnehmen) Er schaute sich den Adapter an und holte nach etwas suchen nen passenden Stecker, schließt die Festplatte an den PC an und siehe da, sie läuft wieder.
Alles super, wäre da nicht das Problem mit dem Bezahlen des Steckers. In der Orientierung der AUT lernt man noch schön, dass in Neuseeland alles mit Karte gezahlt werden kann, sieht es doch in der Realität irgendwie etwas anders aus. Da ich nicht wirklich Bargeld bei mir hatte, wollte ich also wie gewohnt die 5 NZ$ (Knapp 2,50 €) mit Karte zahlen, jedoch wollte der Verkäufer meine Kreditkarte nicht, Bargeld hatte ich nicht viel dabei, dachte, vielleicht reichts noch, also alles auf den Tisch geleert und angefangen zu zählen. Waren knapp 3,50 NZ$ aber dem Verkäufer reichte das Geld wohl. (Ist eigentlich ne super Verhandlungstaktik oder?) Er meinte aber noch, dass ich doch auch Bargeld in Zukunft bei mir haben sollte.

Juli 30th, 2008

[Kristin] Museum Auckland

Am Sonntag haben wir uns zum Auckland Museum begeben. Insgesamt haben wir ca. 4 Stunden dort verbracht und ziemlich viel gesehen und gelernt ueber die Kunst und Kultur der Maori. Aber auch die Vulkanabteilung ist nicht schlecht. Auckland ist ja zum groeßten Teil auf Vulkanen erbaut. Es sind glaube 48 Stueck. Ist nicht schlecht zu wissen das man so enden koennte, wie die Leute in Pompeji, wenn da mal so ein Vulkan ausbricht. Hoffe mal das passiert nicht wenn wir gerade hier sind. Des weiteren gibt es auch noch eine große Naturkundeabteilung. Ich will unbedingt bald mal nen Kiwi sehen, die sind groeßer als gedacht.

Auckland Museum

[flickr album=72157606412026909 num=10]

www.aucklandmuseum.com

Juli 30th, 2008

[Kristin] Abschiedsparty Abu

Habe gerade noch ein paar Fotos von unserer Abschiedsparty auf meinem USB Stick entdeckt. xD

Gangster

Juli 28th, 2008

[Kristin] Ein bischen Heimat

Was man nicht alles auf einem Spaziergang durch Auckland entdeckt. Jetzt weiß ich auch warum sie das WSF Kennzeichen bei uns abschaffen. Lässt sich dann gut ins Ausland verkaufen. Ist ja dann wie zu Hause hier.

WSF

Juli 26th, 2008

[Kristin] Von Catherine geklaut/Wordle-Tag-Clouds

Da heute so schlechtes Wetter hier in Auckland ist, das heißt es stürmt und regnet wie wild, also so das mal lieber nicht raus geht, kam mir die Idee doch bischen durch die Blogs von Freunden zu surfen. Und was hab ich da bei Catherine entdeckt?

Wordle – Tag-Clouds

Aja Karina hast wohl da bischen zuviel über CSS und Dozenten geschrieben? xD
Denn das Programm zeigt die häufigsten Wörter an. Ich probiere das nochmal in 4 Wochen….und hoffe das dann tollere Wörter den Hauptteil bilden! Geht ja nun nicht, wir Bloggen über Neuseeland und dann ist nicht Neuseeland das Hauptwort sondern….das böse Wort was ich gerade nicht nochmal verwenden will. hehe
Aja nochmal ganz großes Danke für diesen Wörterspaß an Cat und Fipsy!

http://wordle.net/

Juli 25th, 2008

[Kristin] Hafenrundfahrt

Da ich Freitag frei hatte, habe ich mich auf eine Hafenrundfahrt begeben. Pünktlich um 15 Uhr war ich dann auf dem Schiff und das Erste was mir auffiel war, das hinter mir mal wieder Deutsche saßen. Also die irgendwann mal meinten das ich ja ne tolle Kamera habe, habe ich eingeworfen das man ja Deutsche auch überall trifft. Da haben die große Augen gemacht….war nähmlich unter anderem nen Pärchen das sich hinter mir vorher noch halb gestrtitten hat. lol. Hab mich aber dann doch lieber mit nem netten älteren Mann von der Südinsel unterhalten….dessen Tochter übrigens in Kopenhagen irgendwas mit Musik macht. hehe
Das Wetter war gut, obwohl etwas kalt. Hoffe es wird bald Frühling.

Auckland Hafen

Das Boot hat sogar eine Weile unter der Harbour Bridge gestanden wo wir zuschauen konnten wie so ein paar Verrückte Bungy Jumpen. Wollen Karina und ich ja auch machen, irgendwann in den nächsten Monaten. Ich fands auf alle Fälle sehr cool…und freu mich schon drauf.

Auckland Hafen Auckland Hafen Auckland Hafen

PS: Katrin hier stehen deine Container. Hast mir wohl nachgeschickt? Ist da mein neues Auto drin? xD

Hafen Auckland

Weiter Fotos gibts wie immer auf Flickr zu bewundern!

Juli 25th, 2008

[Karina] Und wo bleiben die Klausuren?

Da ich endlich alle Vorlesungen hatte, weiß ich jetzt, wies Klausurmäßig aussieht und zwar schlecht, sehr schlecht. Ich werde wohl keine Klausur an der AUT schreiben, dafür ein paar andere Sachen machen:

Photography
– ein kleiner Test über Blende, ISO, Belichtungszeit und Co
– eine Serie von 5 Bilder erstellen
– ein Workbook, der den Weg zu der Bilder-Serie zeigt und die Motiv

Leadership
– eine Präsentation über die eigenen Stärken und Schwächen von 10 Minuten
– 7 Essays mit je 300-400 Wörter über je eine der sieben Gewohnheiten von erfolgreichen Menschen
– eine Gruppenpräsentation von 15 Minuten über einen Maori-Führer

Moving Image Production 1
– eine kurze Montage, in der Schnitte vorkommen
– ein kurze Film mit Audios
– ein Film mit AfterEffects Inhalte

Web Media Production 2
– eine Website mit CSS (aber ja nichts gecodet, das war dem Dozent wichtig)
– eine Website, in der das Menü aus einer anderen Datei mittels PHP eingebunden wird (da wir ja wohl nicht mehr PHP lernen)

Dann schreib ich wohl doch die ein oder andere Klausur in Fuwa mit. So ganz ohne Klausuren ists doch bestimmt etwas langweilig 😉

Ach, und bevor ichs mal wieder vergess: X (und das seit dem letzten X)

Juli 25th, 2008

[Karina] Should I stay or should I go?

Heute war endlich mal richtig geiles Wetter in Auckland, aber ich hatte Vorlesung – Web Media Production 2. Das hört sich echt super an, geht man doch davon aus, dass zumindest XHTML und CSS in Web Media Production 1 behandelt worden sind, und man nochmal die Grundlagen von PHP und JavaScript mitnehmen kann. Was sonst können auch „advanced web design techniques“ sein? Hier die Kursbeschreibung:

„Further develops conceptual and practical skills in web design and web media production. Introduces advanced web design techniques, media optimisation, and inspects some server-side technologies for the production of dynamic web sites“

Also bin ich heute aufgebrochen zur Vorlesung. Wir haben diese selbstverständlich in einem Computerraum. Dieser ist sehr gut ausgestattet. So hat jeder Computer zwei Monitore und ein Grafiktablett. Dies ist man aus Furtwangen eher nicht gewohnt. Die Freude stieg, der Dozent war auch schon da und hat das Paper ausgeteilt. Als Paper bezeichnet man hier einen Kurs oder auch die Kursbeschreibung mit Inhalten wie Arbeitsaufwand, Credits, Notengebung, Lerninhalte,…
Man schlagt also das Paper auf, und sieht auf der 2. Seite die Inhalte der einzelnen Wochen: die ersten beiden Wochen „Intermediate CSS“, danach noch 2 Wochen „Advanced CSS Techniques“, dann 4 Wochen JavaScript und 3 Wochen PHP. Und das jeweils 3 Stunden am Stück.
Irgendwie doch viel CSS für einen Aufbaukurs, oder? Der Dozent sagte auch noch, dass er froh ist, wenn wir mit PHP Seiten aus verschiedenen Seiten erstellen lassen können. Irgendwie kam ich mir dann etwas verloren vor.
Es ging dann los und der Dozent fing an, zu erzählen, wie XHTML und CSS zusammenhängt, danach kamen die wichtigsten Tags von XHTML dran und anschließend das BOX-Modell (das komischer weiße alle kannten) und dann sollten wir ein XHTML-Formular mit CSS etwas aufpeppen, es gab schon ein vorgefertigtes CSS und man sollte es den Kenntnissen entsprechend bearbeiten, damit er sieht, wie die Vorkenntnisse sind. Hört sich ja alles super an, aber irgendwie schaute ich immer fragender der Dozenten an.
Es stellte sich dann bei der Arbeit heraus, dass fast alle mit der Arbeit ohne Dreamweaver maßlos überfordert waren, da Dreamweaver doch alles macht. Der Dozent fing dann an zu erklären, dass er möchte, das am Ende jeder weiß, was der Dreamweaver da eigentlich macht, schließlich sinds ja nur editirbare Text-Dokumente. Die Studenten konnten das nicht wirklich begreifen und ich schaute noch fragender daher, als dann endlich alle überzeugt waren, dass man ohne Dreamweaver erst richtig lernt, was CSS und XHTML da eigentlich machen und wie einfach es funktioniert. Der Dozent kam dann zu mir und fragte, obs zu schwer sei, und ich meinte nur: „Ich studier OnlineMedien, ich fühl mich hier etwas verloren.“ Es kam ein „Oh“ vom Dozent und er wollte wissen, ob ich schon was mit CSSLayouts gemacht hab, meinte dann nur, dass ich das doch seit ein paar Jahre mach und mich damit auskenn und der Kurs wohl etwas zu einfach ist. Der Dozent war etwas geschockt und ging dann weiter um den anderen immernoch hilflosen Studenten zu helfen.

Ja, alles im allen eine extrem langweilge Vorlesung, im Endeffekt muss ich nur meine neue (noch nicht ganz fertig, aber hoffentlich bald online) und alte Website ins Englische übersetzen und hab damit mit A bestanden. Aber die Frage bleibt, soll ichs wirklich durchziehen oder den Kurs wechseln? Wer weiß, ob ich sowas in Furtwangen anrechnen lassen kann?

Ach, bevor ichs vergess: Es gab etwas spannendes in der Vorlesung: Die Fenster wurden geputzt. Und da wir im 13. Stock waren, haben sich die Fensterputzer abgeseilt um die zu putzen, das war echt interessant, da mal zuzuschauen.