Archiv der Kategrie ‘Aktivitäten’ Category

November 4th, 2008

[Karina] Ach, so nebenbei mal erwähnt…

Wir sind gerade in Cook Island gelandet und werden hier eine Woche Strandurlaub einlegen. Nach den letzten Tagen Unistress, haben wir uns das doch hoffentlich verdient.

Und für alle, die nicht wissen, wo das liegt, so etwa zwischen Fiji und Tahiti, hier eine kleine Karte.

Oktober 31st, 2008

[Karina] Immer diese Stöckchen…

… und davon bekommt man doch immer ne Beule. Ja, ein Stöckchen kam von Christoph angeflogen. Dann beantworte ich das doch mal.

In welchem Zeitraum befindest du dich im Auslandssemester?
Juli 2008 – Februar 2009

Welche größeren Orte/Sehenswürdigkeiten außerhalb hast du bereits gesehen?
Soll ich jetzt wirklich alle aufzählen? Also, ich fang dann mal an: Taupo, Rotorua, Paihia, Bay of Islands, Piha, Coromandel Peninsula, Tauranaga, Whitianga, Gisborne, Napier, Hamilton, New Plymoth, Wellington, Isengard, Auenland,…

Was möchtest Du noch sehen?
Die Südinsel, das Cape Reinga, Lorien, Rohan, Bruchtal, Fangon, Fiji, die Westküste der USA und weil jetzt schon die Reiselust da ist: die ganze Welt

Was war das bisher beste Erlebnis?
In Frankfurt in den Flieger zu steigen – der Anfang des besten Erlebnisses

Welches (deutsche) Lebensmittel suchst du noch verzweifelt?
Maultaschen

Was ist dein Lieblingskurs?
Photography – so richtig schön mit Dunkelkammer und Fotos selber entwickeln

Ein Unterschied beim Studieren im Vergleich zu Deutschland?
Es wird alle acht mal wiederholt, wobei zum Erschweren der Aufgabe nur kleine Unterschiede gemacht werden.

Verständigungsprobleme?
wenige

Wie viel Grad zeigt das Thermometer draußen gerade?
Beim Versuch das Thermometer aus dem Fenster zu halten, ist es leider 13 Stockwerke in die Tiefe gestürzt und da es dunkel ist, kann ichs nicht mehr lesen.

Strand oder Swimming Pool?
Strand – haben wir ja hier genug von

Hier noch 2 optionale Fragen für alle Furtwangener:

Vermisst Du Furtwangen?
Wenn man die Webcam anschaut, würd ich Auckland wohl schon vorziehen, aber sonst schon etwas

Freust Du dich wieder auf Furtwangen?
Ja, hab doch schon fast vergessen, was Schnee ist…

Und ein abschließender Gruß für alle:

Ein Kurzgruß an die Zurückgebliebenen in der Heimat?!
Ja, schöne Grüße vom schönsten Ende der Welt, wir sehen uns wohl bald wieder, aber wer weiß wie lange…

So, ich schmeiß das Stöckchen dann mal an Kristin, Johannes und Phil.

Und für alle, die nicht wissen was ein Stöckchen ist:

Ein Stöckchen ist ein Art Online-Kettenbrief. Es wird üblicherweise zwischen verschiedenen Blogs ausgetauscht, das heißt, ein Blogger, der ein Stöckchen erhält, beantwortet die Fragen auf seiner Seite und schickt dann die Fragen an einen oder mehrere Autoren anderer Blogs über die Nennung der Namen unter seinen Fragen weiter.
Durch die Angabe von Trackbacks (Link zurück zum Sender) innerhalb der Blogbeiträge kann später nachvollzogen werden, zu welchen Blogs das Stöckchen „geworfen“ bzw. wo es „aufgefangen“ wurde.

Oktober 20th, 2008

[Karina] Sailing

Während Kristin Richtung Surfen fuhr, ging ich mit den anderen Richtung Segeln. Im Spirit of New Zealand haben wir eine etwa 4 stündige Segeltour gemacht. Es ging einmal quer durch den Aucklander Hafen und zur Krönung unter die Harbour Bridge. Auf dem Schiff konnte jeder, der wollte, mithelfen. Aber man braucht ja auch Leute, die das ganze dokumentieren, deswegen hab ich zusammen mit ein paar anderen beschlossen, diesen Part zu übernehmen. Das Wetter war echt warm und die Fahrt richtig angenehm und zwischen den ganzen Uni-Stress will man ja auch mal entspannen.

Lustig war die Fahrt auf alle Fälle und der Versprecher des Tages war wohl eindeutig von Mia: „Our next inspiration will be a boat“ (Für alle nicht Englischsprechenden: „Unsere nächste Inspiration wird ein Boat sein“) Sie hat die Wörter für Inspiration und Investition (engl: investment) vertauscht. Der Satz stammt aus einem Gespräch, warum wir so langsam unterwegs waren, während die kleinen Boat an uns vorbeirrasten. So beschlossen wir uns aus Spaß ein Boat zu kaufen und der Versprecher kam. Nachdem wir die Wörter geklärt haben, beschloss Mia das ganze Wassermobil zu taufen. Ich bin doch sehr gespannt wie dieses Wassermobil aussieht.

Unter der Habour Bridge ist übrigens ein weiterer Bungee Platz (ja Jens, es gibt wirklich noch andere Stellen zum Wagemutigen Sprung in die Tiefe, doch Bungee in Taupo ist halt doch am schönsten….). Kurz nachdem wir uner der Brücke durch sind haben wir auch ein paar Springer gesehen. Es werden doch wieder Erinnerungen wach…

Und bei der Ankunft im Hafen, ist mir dann mal wieder bewusst geworden, wie klein die Welt den ist. Da ist man mitten im Aucklander Hafen und lernt die Cousine eines Studienkomilitonen in Furtwangen kennen. Wir waren beide mehr (sie) oder weniger (ich) erfolgreich in der USA als Au Pairs, und so haben wir uns noch ne Weile unterhalten.

Sailing

Sailing Sailing

Sailing


Oktober 14th, 2008

[Kristin] Picnic at Domain

Was macht man an einem sonnigen Tag in Auckland? Genau man  geht in den Stadtpark hier „Auckland Domain“ genannt und macht ein Picknick mit Freunden. Es war sogar richtig warm an dem Tag. Leider liegt der Park nicht am Meer, so das ein Bad leider ausfallen musste. Aber es gab lecker Kuchen und die Vorfreude auf den Sommer steigt.

Picnic at Domain

Picnic at Domain

Picnic at Domain

Oktober 8th, 2008

[Kristin] Rotorua – Tag12+13

Am nächsten Tag hatten wir alle einen kleinen Hangover, wie man das hier so nennt. Trotzdem sind die Jungs dann noch Raften gegangen. Level 5 mit einem 7 Meter hohen Wasserfall. Das war uns dann doch ein bischen zu gefährlich für den Anfang. Was sich später auch als gut herrausgestellt hat, denn die Jungs sind aus dem Boot gefallen, Manuel hat sich Nasenbluten zugezogen, da er gegen etwas hartes geprallt ist und Sebastian konnte kaum noch laufen. LoL. Wir dagegen sind ein bischen durch die Gegend gezogen und haben uns die blubbernden Schlammpools und Schwefelseen angesschaut, die es da überall gibt. Deswegen weht einem überall in der Stadt mal wieder ein feiner Schwefelgeruch entgegen. Interessant anzusehen aber wohnen möchte ich dort eher nicht.

Rotorua Rotorua

ZWie gesagt wegen unserem Hangover haben wir nicht viel getan an diesem Tag getan. Nach diesem ganzen Schwefel sind wir erstmal eine Pizza essen gegangen und haben diese am Lake Rotorua verspeist. Lake Rotorua

Dies hat unsere Freunde die Möven auf den Plan gerufen. Je länger wir dort saßen, desto mehr Möven kamen angeflogen um auch ein Stück Pizza abzugreifen. Der Kampf ums letztes Stück war ein wirkliches Highlight. Am Abend hatten wir dann noch einen kleinen Umtrunk in der Kneipe des Hostels und dann war auch dieser Tag leider schon vorrüber. Am nächsten Tag haben wir aber dann richtig viel gemacht. War ja auch der letzte Tag unseres Mid Semester Breaks. Zuerst waren wir in einer Kiwi Aufzuchtstation. Dort werden im Jahr bis zu 200 Kiwis geboren und aufgezogen, bevor sie wieder ausgewildert werden.

Kiwi Kiwi Ei Dannach gings mit der Seilbahn rauf auf den Berg. Von dort hatte man eine wunderschöne Aussicht über die Gegend. Die Jungs hatten ihren Spaß mit so einer Art (Sommerrodelbahn-Go Cart Mischung) und sind immer wieder rauf und runter. Rotorua Seilbahn Rotorua Rotorua Rotorua Weiter gings in eine Art Adventure Park. Dort konnte man wirklich allerlei Verrücktheiten machen unter anderem Zorbing (hat ja Fipsy in Australien gemacht), Jetboot, Bungy und auch den Swoop. Hatten wir alle noch nicht gehört. Toll machen wir. Gesagt getan. Stefanie, Manuel und ich haben das doch dann gleich mal in Angriff genommen. Und ich muss sagen ist nen toller Kick. Ein bischen wie Bungy aber doch wieder ganz anders. Man wird dabei 40 Meter in die Luft gezogen und dann muss man selbst die Reizleine ziehen, dann schießt man bis mit zu 130 km/h in die Tiefe und schießt über den Boden dahin. Dann geht es noch ein paarmal rauf und runter bis der Spaß nach 5 Minuten vorbei war. www.agrodome.co.nz .aSwoop OD6A3626

Nach diesem letzten Abenteuer im Semester Break gings dann zurück nach Auckland.

Oktober 7th, 2008

[Karina] Wellington – Napier – Rotorua – Tag11

Am 11. Tag ging es dann einmal fast durch die ganze Nordinsel.

Am frühen morgen ging es los. Die Rückfahrt nach Auckland über Rotorua stand an. In Rotorua wollten wir die letzten Tage verbingen bevor es endgültig zurück nach Auckland ging.
Auf dem Weg nach Rotorua gab es jedoch noch einige Herr der Ringe Symbole auf der Karte und ein Blick in Sebastians Buch zeigte an, dass dort die Gärten von Isengard zu finden sind. Des einen Freude, des anderen Leid nahmen wir den Umweg in Kauf, diese Stellen auch anzuschauen. Und wer den Film noch im Kopf hat, wird diese Stellen auch wiedererkennen.

Harcourt Park

Harcourt Park

Weiter ging es auf dem Weg nach Rotorua. Und mit was kann man Frauen in Neuseeland außer dem Haka begeistern? Richtig – mit einem Kiwi-Schild. Und ja, wir haben sie gefunden, es gibt tatsächlich Kiwi-Schilder an der Straße. Also sind wir erstmal angehalten und haben das Schild zu einem Spontanen Fotoshooting überredet – das war auch irgendwie einfach, was sollte das Schild auch dagegen haben?

Kiwi

Nach dem Shooting ging es weiter Richtung Napier. In Napier haben wir 2 Jungs mitgenommen, deren Auto einen Motorschaden hatte. Da wir schon in Napier waren und auch die Jungs schon genug von der Stadt haben, fuhren wir gleich weiter Richtung Rotorua.

Abend gabs dann eine kleine Privatparty im Hostel.

Harcourt Park
Danach wollen wir noch in einen Club. Dumm nur, dass die ganzen Kneipen in Rotorua um 2 zu machen und man erst um halb 3 loszieht. Aber dank Johannes haben wir uns bei einem Kiwi eingeladen, und sind dann zu viert mit dem Taxi und dem Kiwi irgendwo hingefahren und saßen bald in der Garage des Typs. Als er verschwunden ist, um den Alk seiner Eltern zu holen, haben wir in den Ecken und dem Kühlschrank geschaut, ob nicht irgendwo Leichenteile rumliegen – aber so sind die Kiwis, einfach super Gastfreundlich und so haben wir auch nichts gefunden. Die Nacht war noch ganz lustig und nach einem Quiz haben wir auch noch Holzschnitzereien gewonnen. Einige Zeit später kam noch seine Freundin dazu. Irgendwann ging es mit dem Taxi zurück ins Hostel, dort angekommen, packte einer den Schlüsselbund des Kiwis aus. Der Schlüssel wurde ausversehen mitgenommen und so standen wir da mit dem Schlüsselbund und keine Ahnung wo wir waren. Aber zum Glück hatten wir ein Treffen mit der Freundin ausgemacht und die Handynummer von ihr mitgenommen. Um halb 6 ging es dann endlich ins Bett.

September 28th, 2008

[Karina] Wovor hat man Angst, wenn man seine größte Angst überwunden hat?

Ja, auch ich war Bungee Jumpen. Es hat zwar ein paar Anläufe mehr gebraucht als bei Kristin, doch hatte ich auch ein anderes Ziel.

Meine größte Angst war die Höhenangst und genau diese wollte ich überwinden. Da Höhenangst reine Kopfsache ist, dachte ich mir, dass ich diese auch irgendwie überwinden kann und wählte dafür wohl eine  der intensivste Schocktherapien, die es dafür nur geben kann.
Beim ersten Versuch kam dann aber die bittere Enttäuschung. Vorne an der Absprungkante stand ich im Angesicht zu Angesicht vor meiner größten Angst und das war eine richtige Grenzerfahrung. Doch der Wille diese Angst zu bekämpfen, war da und so probierte ich es wieder und der Wille hat gewonnen. So entstanden dann auch diese folgende Aufnahmen.

Ach, und so ganz nebenbei. Das Bungee hat den Zweck erfühlt… die Höhenangst ist weg und durch das Wissen, dass ich meine größte Angst besiegen kann, haben sich auch alle anderen Ängste minimiert.

September 22nd, 2008

[Karina] Mid Semester Break – Tag 3

Am dritten Tag ging es erstmal an den Strand von Whangamata. Dort haben wir unsere ersten Surfer in Neuseeland gesehen. Weiter ging es auf der Suche nach einem Canyon, der laut ADAC-Karte recht schön sein sollte. Nach längerer Fahrt ohne irgendein Hinweisschild haben wir einfach mal angehalten und nachgefragt, nur um zu erfahren, dass die Straße, auf der wir waren so hieß. Naja, wir hatten definitiv was anderes von einem Canyon erwartet, aber so konnten wir wenigstens die Suche aufgeben und weiter Richtung Tauranga fahren.
In Tauranga waren wir erstmal bei einem Mexikaner essen und haben die Mädels, welche auch nach Tauranga kamen, getroffen. Nach dem Essen ging es weiter zum Mt. Maunganui – ein Vulkan direkt vor Tauranga Dort sollte laut Lonley Planet Blokart möglich sein. Dummerweise war die tatsächliche Stelle zum Blokart fahren etwas weiter weg und wir sind einfach dorthin.

Blokart

Was ist eigentlich Blokart? – Blokart ist Segeln an Land. Die Blokarts bekommen über ein Segel genug Geschwindigkeit um damit zu fahren und lassen sich leicht steuern. Mit genügen Wind kann man bis zu 90km/h (momentaner Rekord) erreichen.

Kristin und Sebastian sind also eine Runde Blokart gefahren.

BlokartBlokart

Nach dem Blokart-Fahren ging es weiter Richtung Whakatane, wo unser nächstes Hostel auf uns wartet. Das Hostel war gerade ein Jahr alt und wir hatten dort richtig Spaß, dass ein anderer Gast (der einzigste außer uns) sich einen kompletten Schweinskopf im Ofen gemacht hat. Der Gute wurde schnell zm Insider und wir hofften, dass wir den Schweinskopfmann nicht noch in anderen Hostels treffen.

September 1st, 2008

[Kristin] Bungy Jumping Waikato River

47 Meter über dem Waikato River befindet sich die weltweit erste Bungy Sprungstelle, die auf einem freitragenden Ausleger errichtet wurde. Von dieser Plattform, die 20m über die Klippe ragt, wird dann gesprungen. Ja und was soll ich sagen, das habe ich gestern nun auch getan und das sogar zwei mal. Einmal vorwärts und einmal rückwärts in die Tiefe. Karina hat meinen ersten Sprung halb verpasst, so schnell bin ich da runtergesprungen. Konnte halt nicht ewig da an der Kante stehen. Da muss man einfach den Kopf ausschalten und springen, denn je länger du dort stehst umso größer wird die Angst vorm fallen.

Vor der Sprung Backwards Jumping

Da steh ich auf der Plattform kurz vor dem Sprung und beim Absprung hat ich wirklich richtig Angst. Weitere Bilder gibts bei Flickr. Das Schlimmste ist wirklich das Fallenlassen bzw. Abspringen. Hatte bischen Angst zu früh zu fallen bevor ich das selbst in der Hand habe…weil das Seil, was man an die Füße bekommt, zieht einen schon ein bischen runter, wenn man die paar Zentimeter zur Kante geht. Alles andere ist nur noch Adrenalin und Spaß pur…der Fall und auch das Zurückfedern (Rebound) oder auch vom Boot aufgesammelt zu werden. Glaubem jeder der in Neuseeland ist, sollte einmal Bungyjumpen, schließlich ist die Sportart hier in den 80er Jahren als erstes richtig aufgetaucht und es gibt masshaft Sprungplätze, denn nirgendswo auf der Welt hat man soviel verschiedene Locations, zwischen denen man wählen kann.

Hier könnt ihr mich beim Sprung bewundern. Die Leute da sind noch so nett und machen ein tolles Video vom Sprung. xD. Am Ende muss ich sagen, das war eins der besten Sachen, die ich je in meinem Leben gemacht habe und wenn wir da nochmal vorbeikommen, spring ich garantiert auch nochmal. Bekomme es ja jetzt auch jedesmal zum halben Preis. Heißt für 55 Dollar (25 Euro). Außerdem find ich die Location da auch wunderschön. Am Anfang wollte ich ja hier in Auckland springen. Aber Bungy in Taupo ist wirklich viel schöner, allein schon das Wasser hat tausend Blautöne. Aber das ist auch nicht umsonst einer der beliebtesten Bungyjumping Plätze in Neuseeland. So und nun sollte ich mal mein Assignment fertigschreiben!