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Oktober 7th, 2008

[Karina] Wellington – Napier – Rotorua – Tag11

Am 11. Tag ging es dann einmal fast durch die ganze Nordinsel.

Am frühen morgen ging es los. Die Rückfahrt nach Auckland über Rotorua stand an. In Rotorua wollten wir die letzten Tage verbingen bevor es endgültig zurück nach Auckland ging.
Auf dem Weg nach Rotorua gab es jedoch noch einige Herr der Ringe Symbole auf der Karte und ein Blick in Sebastians Buch zeigte an, dass dort die Gärten von Isengard zu finden sind. Des einen Freude, des anderen Leid nahmen wir den Umweg in Kauf, diese Stellen auch anzuschauen. Und wer den Film noch im Kopf hat, wird diese Stellen auch wiedererkennen.

Harcourt Park

Harcourt Park

Weiter ging es auf dem Weg nach Rotorua. Und mit was kann man Frauen in Neuseeland außer dem Haka begeistern? Richtig – mit einem Kiwi-Schild. Und ja, wir haben sie gefunden, es gibt tatsächlich Kiwi-Schilder an der Straße. Also sind wir erstmal angehalten und haben das Schild zu einem Spontanen Fotoshooting überredet – das war auch irgendwie einfach, was sollte das Schild auch dagegen haben?

Kiwi

Nach dem Shooting ging es weiter Richtung Napier. In Napier haben wir 2 Jungs mitgenommen, deren Auto einen Motorschaden hatte. Da wir schon in Napier waren und auch die Jungs schon genug von der Stadt haben, fuhren wir gleich weiter Richtung Rotorua.

Abend gabs dann eine kleine Privatparty im Hostel.

Harcourt Park
Danach wollen wir noch in einen Club. Dumm nur, dass die ganzen Kneipen in Rotorua um 2 zu machen und man erst um halb 3 loszieht. Aber dank Johannes haben wir uns bei einem Kiwi eingeladen, und sind dann zu viert mit dem Taxi und dem Kiwi irgendwo hingefahren und saßen bald in der Garage des Typs. Als er verschwunden ist, um den Alk seiner Eltern zu holen, haben wir in den Ecken und dem Kühlschrank geschaut, ob nicht irgendwo Leichenteile rumliegen – aber so sind die Kiwis, einfach super Gastfreundlich und so haben wir auch nichts gefunden. Die Nacht war noch ganz lustig und nach einem Quiz haben wir auch noch Holzschnitzereien gewonnen. Einige Zeit später kam noch seine Freundin dazu. Irgendwann ging es mit dem Taxi zurück ins Hostel, dort angekommen, packte einer den Schlüsselbund des Kiwis aus. Der Schlüssel wurde ausversehen mitgenommen und so standen wir da mit dem Schlüsselbund und keine Ahnung wo wir waren. Aber zum Glück hatten wir ein Treffen mit der Freundin ausgemacht und die Handynummer von ihr mitgenommen. Um halb 6 ging es dann endlich ins Bett.

Oktober 3rd, 2008

[Karina] Everybody goes to Wellington… – Tag 9

Wellington oder auch die Stadt der Winde (den Namen hat die Stadt auch echt verdient) war wohl unser größtes Reiseziel.

Am ersten Tag ging es los mit dem Cable Car. Dies ist eine Seilbahn in Wellington und auch das Wahrzeichen von Wellington. Die Fahrt kostete nur 50 Cent und so ging es hoch auf einen Aussichtspunkt. Dort haben wir die wundervolle Sicht auf Wellington genossen und ein paar Bilder gemacht.
Wellington Cable Car

Wellington

Danach ging es weiter zum Parliament, wollten wir doch auch das Zentrum der Macht in Neuseeland kennen lernen. Im Parliamanet angekommen, haben wir uns für die Tour durch das Gebäude gemeldet. Wir haben natürlich die letzte Tour verpasst und mussten somit fast eine Stunde auf die nächste Tour warten. In der Zeit haben wir uns mit dem Tourleiter unterhalten.

Wellington

Wellington Parlament

In der Tour wurde uns dann gezeigt, wo Frau „Moerkl“ so überall lang gelaufen ist und wo sie empfangen wurde. Es wurde uns auch der Erdbeben-Schutz gezeigt. Die ganzen Regierungsgebäude schweben quasi auf Pfeilern, welche, bei einem Erdbeben, um einen halben Meter hin und her schwanken können.
Auf der Tour wurde uns auch erzählt, dass die Deutschen die zweitgrößte Einwanderungsgruppe darstellt. Kein Wunder, dass man hier überall auf Deutsche trifft. Damit wäre dieses Rätsel auch gelöst.

Nach den Parliamentsgebäude ging es weiter zur deutschen Botschaft. Ein richtiger Bunker – nur die Sicherheitsbeamten und Kameras haben wir vermisst. Typisch deutschen waren die Öffnungszeiten aber auf alle Fälle – es wird nur von 8 bis 12 von Montag bis Freitag gearbeitet.

Wellington Deutsche Botschaft

Danach ging es weiter zum Hafen und auf die Suche nach einem Abendessen.

Wellington

Am Abend sind wir nochmal losgezogen und wollten das Nachtleben kennenlernen. Leider haben uns die Neuseeländer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Man geht hier wohl nur von Donnerstag bis Sonntag weg und so war es überall ziemlich leer und wir sind dadurch auch früh wieder zurück im Hostel.

Oktober 3rd, 2008

[Kristin] New Plymouth nach Wellington – Tag 8

Nach einer kurzen Pause, da es viel für die Uni zu tun gab, gehts nun heute mit den Berichten weiter. In New Plymouth angekommen, gings dann auch bald ins Bett. Das lange fahren macht müde. Am nächsten Tag war dann leider das Wetter total schlecht, so das wir uns entschieden haben uns einfach auf den Weg nach Wellington zu machen. Unterwegs haben wir dann an unserem ersten Black Beach anghalten. Das heisst ein Strand mit schwarzem Lava-Sand.

Black Beach

Nach einer kurzen Fotosession gings dann auch schon weiter. Das Wetter blieb so schlecht wie es war also fuhren wir bis Wellington durch. Dort haben wir erstmal ins Hostel eingecheckt in dem wir nun 3 Nächte bleiben wollten und dannach gings zum Italiener. Dies war aber keine gute Entscheidung. Bei Preisen um die 15 Euro pro Essen, sind wir leider alle wieder hungrig heimgegangen.

Wellington Dinner

Für Steffi gabs eine Fischsuppe mit 5 Stückchen Fisch (siehe oben) und für mich ein Fischplatte mit auch nicht viel mehr. So schnell war ich noch nie mit Essen fertig.

Wellington Dinner

Was lernen wir daraus? Nie wieder in ein zu gutes Restaurant hier in Neuseeland gehen, außer man hat keinen Hunger. Na ja das ganze war zwar ärgerlich aber lustig.

September 28th, 2008

[Karina] Mid Semester Break Tag 7

Nach einer kleinen Pause hier mal den 7. Tag unserer Reise.

Am Nachmittag sind wir zu den Maori Rock Carvings gesegelt. Dies sind in Stein eingemeißelte Figuren der Maoris. Los gings mit der Barbary und dem netten Captain, dessen Namen ich jetzt leider vergessen hab. Die Tour sollte 2 Stunden gehen, aber da der gute Mann soviel spaß beim Segeln hatte, wurden es fast 3 Stunden. Der Trip war im Gegensatz zum Vormittagsprogramm (siehe 2. Post) richtig erholsam und man konnte auch etwas von dem ganzen Reisestreß abschalten.

Lake Taupo

Lake Taupo

Lake Taupo Maori Signs

Lake Taupo Maori Signs

Am frühen Abend ging es dann weiter nach new Plymouth. Es standen 2 Straßen zur Auswahl – eine direkte und eine mit großem Umweg. Als Touri wählt man natürlich die direkte und landet mitten im Forgotten Valley“ Laut Straßenkarte führt dort auch ein Highway durch, doch nach näherem Betrachten der Straßenkarte wurde sichtbar, dass dieser Highway ungeteert ist. Schonmal eine ungeteerte Schnellstraße in Deutschland gesehen? Hier gibts das öfters und man kann da echt was erleben.

Als wir am Anfang des Forgotten Valley Highways ankamen, war es natürlich schon dunkel und so wurde die Straße ein echtes Erlebnis (und wie wir im Gespräch mit zwei anderen Fahrern herausgefunden haben, macht das Nachts noch viel mehr Spaß). Nach einer Weile Schotterpiste und den immer wieder kehrenden Straßenschilder, die auf eine Verenung der Straße hindeuten, kam etwas total überraschendes am Fahrbahnrand: Eine Toilette.

Forgotten Highway

Es muss wohl schon einen Fahrer gegeben haben, der eine Toilette gesucht hat.

Einige Schotterpisten-Kilometer weiter hat uns ein Possum den Weg gezeigt. Possums sind Tiere mit ungefähr der Größe einer Katze. In Neuseeland gibt es eine wahre Possum-Plage, da die natürlichen Feinde fehlen (deswegen gibt auch jeder Neuseeländer Gas, wenn ein Possum über die Straße läuft). Wir fanden den Possum einfach nur süß und haben ihm uns den weg zeigen lassen, da er eine Weile vor dem Auto herlief.

Als das Possum endlich weg war und die ganz persönlichen Ängste im Bezug auf die Straße ausgetauscht wurden, standen ein paar Schafe auf dem Highway. Einfach so.

Forgotten Highway

Die Schafe wurden zu einem persönlichen Fotoshooting gezwungen, so standen die Schafe immer dichter beieinander und haben angstvoll in die Kamera geschaut bis endlich das richtige Bild entstand. Wir glauben, die Schafe werden ihr lebenlang traumatisiert werden und nie wieder Wolle produzieren. Sorry Schafe, aber wir sind wirklich keine Außerirdischen, auch wenn wir die ganze Zeit blitzen.

Ja, nach dem Hammererlebnis auf der Straße war jeder froh, als wir endlich im Hostel in New Plymouth ankamen. Aber das ist Neuseeland und da ist man echt froh, ein paar Dollar mehr fürs Auto ausgebenen zu haben.

September 25th, 2008

[Karina] Mid Semester Break – Day 5

Am 5. Tag waren wir also in Napier. In Napier dreht sich wohl ziemlich viel um die Art Deco und Wassertiere. Am Morgen ging es erstmal in National Aquarium. Ein recht gutes Aquarium mit vielen Fischen und der Möglichkeit unter Wasser zu Heiraten – als Trauzeugen hat man dann (falls man es überlebt 😉 ) ein paar Haie. Einziger Hacken: Man braucht einen international anerkannten Tauchschein. Da keiner einen Tauchschein, fiel die Hochzeit leider aus.
National Aquarium Napier
Dafür war ein netter Taucher im Becken, dessen Aufgabe ist wohl, die kleinen und großen Kinder bei Laune zu halten. Der Taucher war echt amüsant und hat nach ein paar Heiratsanträge, Verkuppelungsversuche und Ringe pusten nicht mehr so die Lust auf uns gehabt und ist wieder verschwunden.

National Aquarium Napier

National Aquarium Napier

Im Aquarium gabs aber nicht nur den Taucher sondern auch eine ganze Reihe an Tiere. So haben wir dort unseren ersten Kiwi gesehen.

Kiwis sind nachtaktive, flugunfähige und blinde Vögel in den Wäldern Neuseelands. Sie gehören zur Familie der Laufvögel und sind somit zum Beispiel auch mit Emus verwandt. Die Eier der Kiwi-Weibchen sind 1/3 der gesamten Größe des Kiwis groß. Damit haben die Kiwis auf die Körpergröße bezogen, die größten Eier.
Der Kiwi ist das National- und Wappentier Neuseelands.

National Aquarium Napier Kiwi

Tja, Kiwis sind recht süße Vögel und es gibt nicht wenige, die solch eine Kiwi am liebsten einpacken würden und mit nach Hause nehmen würden.
Aber auch die anderen Tiere sollten nicht zu kurz kommen, die meisten sind wohl an die ganzen Besucher gewohnt und saßen ganz still da, damit man auch tolle Bilder machen konnte.
National Aquarium Napier

National Aquarium Napier

Nach dem National Museum wollten wir noch ins Marineland, doch dies war wegen eines Todesfalles leider geschlossen. Ein paar Tage später haben wir erfahren, dass dort ein Delfin gestorben ist. Damit fiel das Delfin-Schwimmen und der Pinguin-Rettungs-Workshop leider aus.
Weiter ging es mit der Suche nach den Art Deco Häuser, die überall auf den Prospekten sind.

1931 wurde die Stadt Napier und die Region von einem starken Erdbeben mit anschließenden Großbrand heimgesucht. Um die Stadt möglichst günstig (die Weltwirtschaftskrise erreichte auch Neuseeland) wieder aufbauen zukönnen, entschied man sich für die Art Deco, welche hauptsächlich aus günstigen Materialen besteht. Gleichzeitig sollte sie auch die Nachricht „Lasst uns eine neue Epoche beginnen“ vermitteln.

Da wir am Art Deco Haus nur eine Information fand, welche gar nicht Art Deco aussah, wurde uns bewusst, dass die Innenstadt, durch die wir die ganze Zeit liefen die Art Deco war. Also ging es erneut durch die Stadt, diesmal zum Fotos machen.

Napier Art Deco

Napier Art Deco

Napier Art Deco

Gegen späten Nachmittag sind wir dann Richtung Taupo aufgebrochen – Eine Stadt die Herzklopfen garantiert 😉 Auf dem Weg dort hin – 2 Stunden quer durch über eine Berglandschaft ohne Zivilisation und Handyempfang blinkte dann das erste Licht in unserem Auto. Und kurz darauf das Zweite. Zum Glück wurde gerade ein Auto ein paar Meter vor uns abgeschleppt, so dass wir die fragen konnten, was das für Lampen sind. Es war also ein Rücklicht kaputt und die Servicelampe für den Ölwechsel wurde beim letzten Wechsel nicht zurückgesetzt. Die Fahrt konnte also weitergehen.
Wir sind dort erstmal in das Wohlbekannte Hostel einzogen (wir waren ja schon für Kristins Bungee Jump dort) und am Abend ging es noch zu den Huka Falls. Das sind recht atemberaubende Wasserfälle mit wundervollem türkisem Wasser.

Taupo Huka Falls

Taupo Huka Falls

September 24th, 2008

[Kristin] Gisborne nach Napier – Tag 4

Nach der Übernachtung in Whakatane, sind wir gleich Richtung Gisborne aufgebrochen, da das Wetter an diesem Tag leider ungeniesbar war. Nach mehreren Stunden Fahrt über die Berge, und einem missglückten Versuch in strömenden Regen einen Wassefall zu bewundern (konnten bei dem Wetter nicht das Auto verlassen), sind wir dann am frühen Nachmittag in Gisborne angekommen und haben erstmal gegessen und die Stadt erkundet. Dabei wurde die Statue von Captain Cook und Young Nick bewundert und ein weiterer Strand erkundet.

Captain Cook Statue

Gisborne Beach

Wegweiser

Alles in allem war jetzt Gisborne nicht so interessant. Deswegen sind wir auch noch am Abend weiter nach Napier.

September 22nd, 2008

[Karina] Wo liegt eigentlich dieses Minden?

Minden – diese schöne Kleinstadt in Deutschland kennen wohl die meisten. Keine Ahnung warum, aber man trifft ständig Leute, die Minden kennen oder auch welche die dort wohnen.
Umso verwirrter ist man, wenn man im neuseeländischen Lonley Planet auf den Ort „Minden“ stößt. Ist Minden nicht doch die kleine Stadt in Nordrhein-Westfalen? Naja, das muss man sich doch mal anschauen. Auf der Strecke war Minden nur ein 8 km großer Umweg und so haben wir diesen in Kauf genommen, um auch mal nach Minden zu kommen – tja Fred, ich hab doch gesagt, dass ich mal nach Minden komm und hier hast du die Beweisfotos, wer am anderen Ende der Leitung war, weiß du ja hoffentlich noch.

Minden Outlook

Minden OutlookMinden Outlook

Und damit kommen wir zur spannendsten Frage: Hat das deutsche Minden auch einen so tollen Ausblick aufs Meer?

September 22nd, 2008

[Karina] Mid Semester Break – Tag 3

Am dritten Tag ging es erstmal an den Strand von Whangamata. Dort haben wir unsere ersten Surfer in Neuseeland gesehen. Weiter ging es auf der Suche nach einem Canyon, der laut ADAC-Karte recht schön sein sollte. Nach längerer Fahrt ohne irgendein Hinweisschild haben wir einfach mal angehalten und nachgefragt, nur um zu erfahren, dass die Straße, auf der wir waren so hieß. Naja, wir hatten definitiv was anderes von einem Canyon erwartet, aber so konnten wir wenigstens die Suche aufgeben und weiter Richtung Tauranga fahren.
In Tauranga waren wir erstmal bei einem Mexikaner essen und haben die Mädels, welche auch nach Tauranga kamen, getroffen. Nach dem Essen ging es weiter zum Mt. Maunganui – ein Vulkan direkt vor Tauranga Dort sollte laut Lonley Planet Blokart möglich sein. Dummerweise war die tatsächliche Stelle zum Blokart fahren etwas weiter weg und wir sind einfach dorthin.

Blokart

Was ist eigentlich Blokart? – Blokart ist Segeln an Land. Die Blokarts bekommen über ein Segel genug Geschwindigkeit um damit zu fahren und lassen sich leicht steuern. Mit genügen Wind kann man bis zu 90km/h (momentaner Rekord) erreichen.

Kristin und Sebastian sind also eine Runde Blokart gefahren.

BlokartBlokart

Nach dem Blokart-Fahren ging es weiter Richtung Whakatane, wo unser nächstes Hostel auf uns wartet. Das Hostel war gerade ein Jahr alt und wir hatten dort richtig Spaß, dass ein anderer Gast (der einzigste außer uns) sich einen kompletten Schweinskopf im Ofen gemacht hat. Der Gute wurde schnell zm Insider und wir hofften, dass wir den Schweinskopfmann nicht noch in anderen Hostels treffen.

September 22nd, 2008

[Kristin] Coromandel nach Whangamata – Tag 2

Los gehts mit unserem Tag 2. Nachdem Coromandel eine wirkliche Enttäuschung gewesen ist, waren wir ganz froh dort wegzukommen. Geplant war über die 309 Road, eine Schotterpiste, nach Whitianga zu fahren. Leider war diese nicht ganz befahrbar. Wir konnten uns aber noch die Waiau Falls und ein Kauriwäldchen ansehen, dann mussten wir leider umdrehen. Ein netter Kiwi hat uns dann eine abzweigende Straße empfohlen, wiederum eine Schotterstraße um an unser Ziel zu kommen. Schon auf den ersten Metern dieser Straße mussten wir eine unbefestigte Brücke überqueren und die Straße wurde danach auch immer schlechter. Rechts und Links der Straße standen immer wieder Warnschilder zu angrenzenden Wegen und bald ging es auch rechts und links der Straße ziemlich in die Tiefe. Wir haben für die 10 km bis zum nächsten Highway glatte 2 bis 3 Stunden gebraucht, weil man im Durchschnitt nur 15km/h fahren konnte wegen der schlechten Straßenqualität.

Schotterpiste

Schotterpiste

Das war schon ein richtiges kleines Abenteuer auf diesem Feldweg. Am Ende der Straße war diese dann leider auch noch abgesperrt, mit einem Tor mit Schloss, und als wir ausgestiegen sind, teilte uns ein freundliches Schild mit: „Zugang mit Auto verboten!“ Tja was tun wir jetzt war die Frage. Nochmal 3 Stunden zurückfahren über diese gefährliche verbotene Straße? Nein wir wollten erstmal versuchen jemanden aufzutreiben der uns vielleicht helfen kann. Karina und Sebastian sind dann losgezogen, und waren nach nichtmal 15 Minuten auch mit einem netten Mann aus der Umgebung zurück, der uns dann zum Glück aufgeschlossen hat und wir auf dem Highway 25 weiterfahren konnten.

Cathedral Cove

Weiter ging es, mit kurzem Zwischenstopp an einem Beach, in die Nähe von Hahei zum Cathedral Cove, das ist ein Strand mit einem riesigen Kalksteinbogen. Vom Parkplatz war das ein 45 min Walk, aber es hat sich mehr als gelohnt. Schon auf dem Hinweg gab es wundervolle Ausblicke, und der Beach spricht für sich.

Cathedral Cove

Cathedral Cove

Am Beach wurde zum erstenmal das Meer mit den Füßen getestet, und eigentlich wollten wir da nie wieder weg. Aber bevor es dunkel wurde wollten wir aber noch noch zum Hot Water Beach, wo direkt Thermalquellen unter dem Sand brodeln. Dort kann man sich ein Loch buddeln und man hat seinen eigenen Warmwasserpool. Leider waren wir erst nach Sonnenuntergang dort, dann war es doch schon ein bischen spät und auch ziemlich frisch und so haben wir nur noch ein paar Bilder gemacht, bevor wir uns auf dem Weg zum nächsten Hostel in Whangamata begeben haben.

Hot Water Beach

September 21st, 2008

[Karina] Mid-Semester-Break – Tag 1

Nach dem Motto: „Wir sind auf einer Insel, wir werden schon irgendwo ankommen“ haben wir unsere Tour durch die Nordinsel Neuseelands geplannt – 13 Tage querfeldein.
Los gings am 8. September gegen Nachmittag mit der Fahrt nach Coromandel Town. Eine schöne Strecke direkt am Meer entlang. Dieses viel versprechende und oft empfohlene Örtchen auf der Halbinsel Coromandel (ja, auch auf Inseln gibt es Halbinseln 😉 ) wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Doch die Enttäuschung war groß. Bei der Ankunft um 19 Uhr hatten schon sämtliche Läden zu. Da wir geplannt hatten, unterwegs bzw. in Coromandel einzukaufen, standen wir also ohne irgendwas in Coromandel da. Zum Glück hatte noch ein Restaurant offen, um wenigstens irgendwas essen zu können.
Danach ging es dann in die angesagteste Kneipe der Stadt. Sie nannte sich zumindest „The hot Pub in Town“ und hatte sage und schreibe sieben Gäste – ich bin mir sicher, die angesagteste Kneipe ist diese auf alle Fälle – aber auch nur, da es sonst keine gibt.
Die Cocktailkarte war auch mehr ein Buch, zur Cocktailzubereitung und die drei bestellte Cocktails (alles verschiedene) sahen jedoch alle gleich aus. Wahrscheinlich konnte die gute Frau nur einen – und da kann auch ein Cocktailbuch nicht weiterhelfen.

Da um 10 gar nichts mehr los war, sind wir zurück in unser Hostel und haben die restliche Route mal grob geplannt. Die Route wurde zwischenzeitlich ein paar mal wegen Zeitproblemen und hilflosen Männern (Geschichte folgt) umgeschmissen, deswegen hier mal die tatsächlich abgefahrene Strecke:

Reiseroute Mid-Semester-Break

Und nochmal in Worten:
Auckland – Coromandel Town – Whitianga – Whangamata – Tauranga – Whakatane – Gisborne – Napier – Taupo – New Plymouth – Wanganui – Wellington – Napier – Rotorua – Auckland